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Chronik der Fraktion  -  1991-2000

up one level


10. Oktober 2000
Wahl von Wilfried MARTENS zum Präsidenten der Christlich-demokratischen Internationale und Alejandro AGAG LONGO zu ihrem Generalsekretär in Santiago de Chile.

9. Mai 2000
Fünfzigster Jahrestag der Erklärung von Robert Schuman.

Juli 1999
Wahl von Hans-Gert PÖTTERING zum Vorsitzenden der EVP-Fraktion. Umbenennung der EVP-Fraktion in "Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten".
Die Mitglieder der RPR-Partei (Gaullisten) treten der Fraktion bei. Nicole FONTAINE, Mitglied der EVP-ED-Fraktion, wird zur Präsidentin des Europäischen Parlaments gewählt.

10.-13. Juni 1999
Fünfte Direktwahlen zum Europäischen Parlament.
Die allgemeine Wahlbeteiligung liegt bei 49,4%.
Die EVP-Fraktion wird mit 233 Abgeordneten die stärkste Fraktion im Europäischen Parlament. Die sozialistische Fraktion hat 180 Abgeordnete.

4.-6. Februar 1999
Der dreizehnte Kongress der EVP in Brüssel verabschiedet das Aktionsprogramm für die fünfte Wahlperiode des EP "Aufbruch ins 21. Jahrhundert". Wiederwahl von Wilfried MARTENS zum Vorsitzenden der EVP. Integration der EUCD in die EVP. Klaus WELLE wird zum Generalsekretär der EVP-Fraktion im EP gewählt. Alejandro AGAG LONGO wird Generalsekretär der EVP.

Juni 1998
Abgeordnete der Forza Italia treten der EVP-Fraktion bei.

12./13. Dezember 1997
Der Europäische Rat beschließt auf seiner Tagung in Luxemburg, die Erweiterungsverhandlungen 1998 aufzunehmen.

21./22. November 1997
Der christdemokratische Ministerpräsident Luxemburgs, Jean-Claude JUNCKER, führt den Vorsitz bei einem Sondergipfel des Europäischen Rates zum Thema Beschäftigung.

9.-11. November 1997
Zwölfter Kongress der EVP in Toulouse. "Wir sind Teil der einen Welt". Verabschiedung eines Strategiepapiers über Beschäftigung sowie einer Resolution über die Erweiterung der Europäischen Union. Durch eine Änderung der EVP-Satzung wird die Integration der EUCD-Parteien in die EVP endgültig ermöglicht. Der EVP nahestehende Parteien können nun als assoziierte Mitglieder aufgenommen werden, ohne dass konkrete Beitrittsverhandlungen der entsprechenden Länder mit der EU vorausgesetzt werden. Es reicht vielmehr der Antrag auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union.

16./17. Juni 1997
Der Europäische Rat von Amsterdam stimmt einem neuen Vertrag zu. Der Vertrag von Amsterdam wird am 2. Oktober 1997 unterzeichnet.

Februar 1997
Gründung des Jugendkongresses der EVP.

14. Januar 1997
Der Christdemokrat José Maria GIL-ROBLES GIL-DELGADO wird zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.

11. November 1996
Die portugiesische PSD wird Vollmitglied der Europäischen Volkspartei und ihre Abgeordneten treten der EVP-Fraktion bei. Die EVP-Fraktion zählt nun 180 Abgeordnete.

10. Juni 1996
Beitrittsantrag Sloweniens.

29. März 1996
In Turin wird die Regierungskonferenz zur Änderung des Vertrags von Maastricht eröffnet.

17. Januar 1996
Beitrittsantrag der Tschechischen Republik.

1996
Wim van VELZEN wird Präsident der EUCD. François BAYROU wird Präsident des EVP-Rates. Gründung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der EVP.

15./16. Dezember 1995
Der Europäische Rat von Madrid beschließt, dass die einheitliche Währung "EURO" heißen soll.

14. Dezember 1995
Beitrittsantrag Bulgariens.

8. Dezember 1995
Beitrittsantrag Litauens.

28. November 1995
Beitrittsantrag Estlands.

6./7. November 1995
Elfter Kongress der EVP in Madrid: "Die EVP - Die Kraft der Union". Verabschiedung des Grundsatzdokuments: "Handlungsfähigkeit, Demokratie und Transparenz: Die Europäische Union auf dem Wege zu einem vereinten Europa (Vorschläge und Zielsetzungen für die Regierungskonferenz 1996)". Gründung der Europäischen Senioren-Union (ESU).

27. Oktober 1995
Beitrittsantrag Lettlands.

27. Juni 1995
Beitrittsantrag der Slowakei.

22. Juni 1995
Beitrittsantrag Rumäniens.

26. März 1995
Das Schengener Übereinkommen tritt in den Benelux-Ländern, in Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland, Portugal und Spanien in Kraft.

19. Januar 1995
Das Parlament stimmt der neuen Kommission unter ihrem Präsidenten Jacques SANTER zu.

1. Januar 1995
Beitritt Österreichs, Finnlands und Schwedens zur Europäischen Union. Das Europäische Parlament hat jetzt 626 Abgeordnete. Sechzehn neue Mitglieder treten der EVP Fraktion bei: Sechs aus Österreich, vier aus Finnland und sechs aus Schweden. Fünf Parteien schließen sich der EVP an: Die Österreichische Volkspartei, die Schwedische Kristdemokratiska Samhällspartiet (jetzt Kristdemokraterna genannt) sowie die Moderata Samlingspartiet (Moderaterna), die finnische Kansallinen Kokoomus und die dänische Konservative Folkeparti.

Juli 1994
Wilfried MARTENS, ehemaliger Premierminister Belgiens, wird zum Vorsitzenden der EVP-Fraktion gewählt. Klaus WELLE wird Generalsekretär der EVP und der EUCD.

Juni - November 1994
Österreich, Finnland und Schweden sprechen sich per Volksentscheid für den Beitritt zur Europäischen Union aus, während das norwegische Volk sich gegen den Beitritt entscheidet.

9.-12. Juni 1994
Vierte Direktwahl zum Europäischen Parlament.
Die allgemeine Wahlbeteiligung liegt bei 58,9%. Die Mitgliedsparteien der EVP erringen bei den vierten Europawahlen 125 Sitze. Durch die Aufnahme von nahestehenden Abgeordneten (britische und dänische Konservative und französische Liberale) zählt die EVP-Fraktion 157 Mitglieder.

8. April 1994
Beitrittsantrag Polens.

1. April 1994
Beitrittsantrag Ungarns.

1994
Nach der Konstituierung des Ausschusses der Regionen (AdR) als neues Organ der Europäischen Union wird die EVP-Fraktion im AdR mit 85 Mitgliedern unter dem Vorsitz von Jos CHABERT (CVP, Belgien) gegründet.

8.-10. Dezember 1993
Der zehnte Kongress der EVP in Brüssel verabschiedet das Aktionsprogramm der EVP für die Wahlperiode 1994-1999: "Europa 2000 - Einheit in Vielfalt."

1. November 1993
Mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Maastricht ist die Europäische Union errichtet.

23. Juni 1993
40. Jahrestag der Gründung der Christlich-demokratischen Fraktion in der Gemeinsamen Versammlung der EGKS.

18. Mai 1993
In einem zweiten Referendum in Dänemark wird der Vertrag von Maastricht gebilligt.

1. Januar 1993
Inkrafttreten des Binnenmarktes.

11./12. Dezember 1992
Beschlüsse des Europäischen Rates von Edinburgh über den Sitz der Organe, die Finanzielle Vorausschau bis 1999 und neue Bedingungen für Dänemark.

25. November 1992
Beitrittsantrag Norwegens.

11.-13. November 1992
Neunter Kongress der EVP in Athen. Verabschiedung des neuen Grundsatzprogramms der EVP.

September 1992
Vier französische Abgeordnete der UDF wechseln von der Liberalen Fraktion zur EVP.

Juni - September 1992
Der Vertrag von Maastricht wird in Dänemark durch Volksentscheid abgelehnt, in Irland gebilligt und in Frankreich mit knapper Mehrheit gebilligt.

2. Mai 1992
In Porto wird das Abkommen zur Errichtung des Europäischen Wirtschaftsraums unterzeichnet (er umfasst die zwölf Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften sowie die sieben EFTA-Mitgliedstaaten (Finnland, Island, Liechtenstein, Österreich, Schweden, die Schweiz und Norwegen). Am 6. Dezember 1992 lehnt die Schweiz diesen Vertrag per Volksentscheid ab.

1. Mai 1992
Die britischen und dänischen konservativen Abgeordneten (sowie einige französische Parlamentarier aus den Reihen der UDF) schließen sich der EVP-Fraktion an, die jetzt 162 Mitglieder zählt.

18. März 1992
Beitrittsantrag Finnlands.

14. Januar 1992
Der bisherige EVP-Fraktionsvorsitzende Egon Klepsch wird zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt. Leo Tindemans wird zu seinem Nachfolger im Amt des Fraktionsvorsitzenden gewählt.





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