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Chronik der Fraktion  -  1961-1970

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30. Juni 1970
Aufnahme der Beitrittsverhandlungen mit Dänemark, Irland, Norwegen und dem Vereinigten Königreich.

27. April 1970
Einsetzung einer Ständigen Konferenz (innerhalb der EUCD) der Vorsitzenden und Generalsekretäre der christlich-demokratischen Parteien aus den Mitgliedstaaten und des Vorstands der CD-Fraktion im Europäischen Parlament.

21./22. April 1970
Unterzeichung des Vertrages, der einige Haushaltsbestimmungen abändert und den Beschluss für die Ersetzung der Finanzbeiträge der Mitgliedstaaten durch Eigenmittel der Gemeinschaft und die Ausdehnung der Haushaltsbefugnisse des Europäischen Parlaments betrifft.

25. November 1969
Der Deutsche Hans-August LÜCKER wird zum Vorsitzenden der Christlich-demokratischen Fraktion gewählt. Er gibt der Fraktion auf nationaler Ebene eine breitere Grundlage, indem er die institutionellen und organisatorischen Verbindungen mit den nationalen christlich-demokratischen Parteien in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der EUCD Mariano RUMOR ausweitet. Dies war ein erster notwendiger Schritt zur Gründung der Europäischen Volkspartei.

28. Juni 1968
Inkrafttreten der Verordnung über den Gemeinsamen Zolltarif. Alle Zölle und Quoten im innergemeinschaftlichen Handel wurden 18 Monate vor dem festgelegten Termin abgeschafft.

10./11. Mai 1967
Zweiter Beitrittsantrag von Großbritannien, Irland und Dänemark.

9. März 1966
Der deutsche Joseph ILLERHAUS wird zum Vorsitzenden der Christlich-demokratischen Fraktion gewählt.

30. Januar 1966
Luxemburger Kompromiss: Während dieses Übereinkommen, "nicht übereinzukommen" in Kraft ist, verfügen einzelne Mitgliedstaaten im Widerspruch zu den Verträgen über ein allgemeines Vetorecht, wenn ihre nationalen Interessen auf dem Spiel stehen. Die CD-Fraktion hat diesen Grundsatz nie akzeptiert.

30. Juni 1965
Krise in der Gemeinschaft angesichts der Differenzen bezüglich der Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik, der Haushaltsbefugnisse des Europäischen Parlaments und der Rolle der Europäischen Kommission: "Politik des leeren Stuhls."

3. Mai 1965
Umwandlung der "Nouvelles Equipes Internationales" in die Europäische Union Christlicher Demokraten (EUCD). Mariano RUMOR (DC-Italien) wird zum Präsidenten gewählt. Leo TINDEMANS (CVP-Belgien) wird Generalsekretär.

8. April 1965
Unterzeichnung des Fusionsvertrages zur Schaffung eines einzigen Rates und einer einzigen Kommission für EGKS, EWG und EURATOM. Der Vertrag tritt im Juli 1967 in Kraft.

31. Juli, 9./10. August 1961
Irland, Großbritannien und Dänemark reichen ihre Beitrittsanträge ein.

9. Juli 1961
Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens EWG-Griechenland.

1961
Gründung des Christlich-demokratischen Weltbunds in Santiago de Chile.





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