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Chronik der Fraktion - 1925-1950
9. Mai 1950 Der französische Christdemokrat Robert SCHUMAN legt in einer Regierungserklärung den Plan vor, die französische und deutsche Kohle- und Stahlproduktion einer gemeinsamen Hohen Behörde zu unterstellen, einer Organisation, die auch anderen europäischen Ländern offen steht. "Europa wird nicht an einem Tag erbaut oder nach einem größeren Plan, es wird durch praktische Errungenschaften gebaut, die zuerst ein gemeinsames Ziel festlegen." Dieses Zitat von Robert SCHUMAN, dem Vater Europas", stammt aus seiner Erklärung vom 9. Mai 1950 und stellt den Beginn des Gedankens der europäischen Vereinigung dar. 1948 Als aktiver Vertreter der Europäischen Bewegung beteiligen sich die NEI an der Vorbereitung und Durchführung des legendären Europa-Kongresses" in Den Haag. 1947 Gründungskongress der NEI in Chaudfontaine (Belgien). Die NEI verpflichten sich zur aktiven Mitarbeit an der staatlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Neugestaltung mit dem Ziel der friedlichen Koexistenz, der Achtung der Menschenrechte, der Freiheit und des sozialen Fortschritts. 1946 Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die parteipolitische Zusammenarbeit auf europäischer Ebene wieder aufgenommen. Eine Initiative der Schweizer Christlichen Demokraten führte zur Gründung der "Nouvelles Equipes Internationales" (NEI). 1925 Erster internationaler Kongress der christlichen (katholischen) Volksparteien (Dezember, Paris). Weitere Begegnungen wurden vereinbart und die Einsetzung eines "Sécretariat International des Partis Democratiques d'Inspiration Chrétienne" (SIPDIC) mit Sitz in Paris beschlossen. Das Sekretariat bestand bis 1939. An seinen Aktivitäten beteiligten sich Parteien aus Belgien, Deutschland, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich, der Schweiz, der Tschechoslowakei, Ungarn, Spanien, Portugal und Litauen. |
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