![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||
|
|
Press Release
Feira, 19. Juni 2000
EVP-Gipfel zu Österreich, Regierungskonferenz und Erweiterung Am Vorabend des Europäischen Rates von Feira sind dort die der Europäischen Volkspartei (EVP) angehörenden Regierungschefs und Parteivorsitzenden zusammengekommen. Sie begrüßten die Re-Integration der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) in ihre Reihen und forderten den erfolgreichen Abschluß der laufenden Regierungskonferenz noch für Nizza, so dass die Europäische Union bis zum 1. Januar 2003 ihre Beitrittsfähigkeit gewährleisten könne. Auf der Pressekonferenz im Anschluss an den EVP-Gipfel sagte deren Vorsitzender Wilfried Martens, dass "die Art und Weise, wie wir die österreichische Frage behandelt haben, als Vorbild für den Europäischen Rat dienen könnte". Auf der Grundlage eines detaillierten Berichtes zur Lage in Österreich habe die EVP die Österreichische Volkspartei wieder zur Aufnahme ihrer Vollmitgliedschaft in der EVP einladen können. Für die Zukunft sei ein Ständiger Ausschuss eingerichtet worden, dessen Aufgabe die Überwachung der Achtung der Menschenrechte sowie die Beobachtung von Ausländerfeindlichkeit und Rassissmus in der EU sei. Besonders begrüßte Martens die Anwesenheit des österreichischen Bundeskanzlers Wolfgang Schüssel beim EVP-Gipfel. Die Parteivorsitzenden der EVP-Mitgliedsparteien berieten über die Tagesordnung des Europäischen Rates von Feira und legten ihr Augenmerk auf die Regierungskonferenz und die Perspektiven für die Ost-Erweiterung. "Die Vorsitzenden der EVP-Mitgliedsparteien halten es für dringend erforderlich, dass auf der Regierungskonferenz die Themen Reform der Kommission, Ausweitung der Mehrheitsentscheidungen mit paralleler Mitentscheidung des Europäischen Parlaments sowie die Stimmengewichtung im Rat erfolgreich und umfassend gelöst werden", sagte Martens. "Ein erfolgreicher Abschluss der Regierungskonferenz ist Voraussetzung für die EU-Osterweiterung." Zum Thema Osterweiterung selbst sagte Martens, dass die EU zum 1. Januar 2003 beitrittsfähig sein sollte. Konkrete Beitrittstermine seien vom individuellen Stand der Kandidatenländer abhängig. Die Vorsitzenden der EVP-Mitgliedsparteien sprachen sich für die Schaffung eines Statutes für europäische Parteien aus. Martens begrüßte die diesbezüglichen Anmerkungen von Kommissar Barnier, die dieser kürzlich im Europäischen Parlament gemacht hatte. Im Lichte des Berichtes des Europäischen Rechnungshofes zur Finanzierung der europäischen Parteien habe diese Thematik an Aktualität gewonnen. Martens äußerte sich zufrieden über den Vorstoß von Bundesaußenminister Fischer und anderen, welche die Debatte über die Zukunft der Europäischen Integration wieder angestossen hätten. Auch der nächste EVP-Gipfel vom 09. bis 11. Januar 2001 in Berlin stehe unter diesem Motto. Für weitere Informationen: EVP-ED-Pressestelle, Bob Fitzhenry, Tel. +32 75 493356 Liste der geladenen Gäste: Wilfried MARTENS, EPP President/ Président du PPE (B) José Maria AZNAR, Prime Minister/ Premier Ministre (E) Jean-Claude JUNCKER, Prime Minister/ Premier Ministre (L) Wolfgang SCHÜSSEL, Chancellor/ Chancelier (A) Loyola de PALACIO, Vice-Chairman of the EU-Commission/ Vice-Présidente de la Commission UE (E) Nicole FONTAINE, EP President/ Présidente du PE (F) Sauli NIINISTÖ, Vice-Prime Minister - Minister of Finances (SF)/ Vice-Premier Ministre - Ministre des Finances (SF) Pierluigi CASTAGNETTI, President of the PPI, party in Italian government/ Président du PPI, parti au gouvernement italien Lamberto DINI, President of the RI, party in Italian government/ Président du RI, parti au gouvernement italien Margareta AF UGGLAS, EPP Vice-President / Vice-Présidente PPE (S) John BRUTON, EPP Vice-President - Opposition Leader (FG, IRL)/ Vice-Président PPE - Chef de l'opposition (FG, IRL) José Manuel DURÃO BARROSO, EPP Vice-President - Opposition Leader (PSD, P)/ Vice-Président PPE - Chef de l'opposition (PSD, P) Kostas KARAMANLIS, EPP Vice-President - Opposition Leader (ND, GR)/ Vice-Président PPE - Chef de l'opposition (ND, GR) Karl LAMERS, EPP Vice-President - Vice-Président PPE (CDU, D) Nadezhda MIHAILOVA, EPP Vice-President - Minister for Foreign Affairs (BG)/ Vice-Présidente PPE - Ministre des Affaires Etrangères (BG) Wim VAN VELZEN, EPP Vice-President / Vice-Président PPE (NL) Hans-Gert POETTERING, President EPP/ED Group / Président du Groupe PPE-DE (D) Ingo FRIEDRICH, EPP Treasurer / Trésorier PPE (D) Alejandro AGAG, EPP Secretary General/SG du PPE (E) François BAYROU, Opposition Leader / Chef de l'opposition (Nouvelle UDF, F) Bendt BENDTSEN, Opposition Leader / Chef de l'opposition (DKF, DK) Stefaan DE CLERCK, Opposition Leader / Chef de l'Opposition (CVP, B) Jaap de HOOP SCHEFFER, Opposition Leader / Chef de l'opposition (CDA, NL) Josep DURAN i LLEIDA, President of the UDC, E / Président de l'UDC, E Bo LUNDGREN, Opposition Leader /Chef de l'opposition (MOD, S) Angela MERKEL, Opposition Leader /Chef de l'opposition (CDU, D) Joëlle MILQUET, Opposition Leader/Chef de l'opposition(PSC, B) Jan PETERSEN, Opposition Leader/Chef de l'opposition(HOYRE, N) Edmund STOIBER, President of the CSU,D / Présidentde la CSU, D Invited by the President / Invités du Président: Andrej BAJUK, Prime Minister / Premier Ministre (SI) Michel BARNIER, EU Commissioner / Commissaire Européen (F) Elmar BROK, Member of the European Parliament/Membre du Parlement Européen (D) Jerzy BUZEK, Prime Minister / Premier Ministre (PL) Mikulas DZURINDA, Prime Minister / Premier Ministre (SK) Andrius KUBILIUS, Prime Minister / Premier Ministre (LIT) |
|
||||||||||||||||||||||||